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Jede gut geführte Praxis ist zertifizierungsfähig!
Jetzt zusätzlich zur DIN ISO 9001:2008
nach der neuen DIN ISO 15224:2012 zertifizieren lassen!

Stichverletzungen trotz Sichertsmaßnahmen oder
Murphys Gesetz "Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen."


Die Inhaberin einer hausärztlich tätigen Praxis mit 3 Angestellten berichtet folgendes Erlebnis:
"Wir verwenden die üblichen durchstichsicheren Abwurfbhlter Behälter für Kanülen. Unsere Reinigungskraft sah abends einen vollen Behälter. Statt diesen zu verschließen leerte sie den Inhalt in unsere Mülltonne. Damit nicht genug, unser Hausmeister suchte ausgerechnet an diesem Tag etwas im Abfall und zog sich Sichverletzungen durch einige der Kanülen zu. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Was kann ich als Praxisinhaberin noch mehr tun, um solche Dummheiten zu verhindern?"
Ein paar wichtige Grundregel sollten beachtet werden:

1. Fehlverhalten abmahnen! Erklären Sie zumindest mündlich und eindeutig das Fehlverhalten und zeigen Sie die Konsequenzen auf.
2. Der Hygieneplan sollte der Punkt "sichere Entsorgung" enthalten. Dort sollte ein Hinweis auf die Handhabung der durchstichsicheren Abwurfbehälter enthalten sein. Die Reinigungskraft sollte auch den Hygieneplan unterzeichnen.
3. Verwenden Sie geeignete Behälter, diese sind ohne Werkzeug nach Verschluss nicht zu öffnen. Bei Verwendung von leeren Kanistern bitte einen deutlichen Warnhinweis aufbringen.
4. Alle Angestellen sind einmal jährlich in Hygiene und Umgang mit Gefahrstoffen zu belehren. Die Belehrung ist zu dokumentieren und zu unterzeichnen. Das Beispiel zeigt aber auch, es kann trotzdem schiefgehen.